Bronze mit dem „Team Germany“ beim European-Youth-Cup: Bogensportler Max Moulliet im Nationalteam erfolgreich

Beim European-Youth-Cup in Catez/ Slowenien hatte unser Bogensportler Max Moulliet seinen ersten internationalen Wettkampf.

In der Qualifikationsrunde erzielte Max 325 und 329 Ringe auf die 60-Meter-Distanz und kam somit mit 654 Ringen in seiner Klasse auf den 9. Platz von 38 Schützen. Hiermit erreichte er also die Zulassung zur Ausscheidungsrunde. Hierbei wird im KO-System jeweils der 1. gegen den 16., der 2. gegen den 15., usw. geschossen. Der Gewinner aus dem jeweiligen Match kommt eine Runde weiter.

In der 1/16er Runde traf Max auf seinen Teamkollegen Vincent Barme, welchen er mit 6:2 bezwingen konnte. Im Achtelfinale musste er erneut gegen einen Teammitstreiter antreten: Im Match gegen Ben Greiwe musste er sich dann leider mit 0:6 geschlagen geben. Dieser unterlag im Viertelfinale dem späteren französischen Sieger. Somit konnten die drei deutschen Teamkollegen in der Klasse „Recurve Cadet Men“ nicht mehr in die Matches um die Einzelmedaillen eingreifen.

Blieb also noch der Team Wettbewerb. Hierbei belegten Vincent Barme (620 Ringe), Max Moulliet (654 Ringe) und Ben Greiwe (655 Ringe) insgesamt 1629 Ringe und einen aussichtsreichen 4. Platz, nach der Qualifikationsrunde.

8 Teams gingen in die Entscheidung. Im 1/4er Match traf „Team Germany“ auf die Slowakei, welche mit 6:2 bezwungen werden konnte. Im Halbfinale war Frankreich mit seinen Topschützen der Gegner. In einem starken Duell musste man sich dem Nachbarn denkbar knapp mit 3:5 geschlagen geben. Also blieb nur noch das Bronze-Match. Gegen Rumänien war das eine ganz „enge Kiste“. Nach einer Führung holten die Rumänen zum Gleichstand auf. Die Entscheidung fiel erst mit dem letzten Pfeil zu einem 5:4 für „Team Germany“ und der Bronzemedaille für Max und seine Teamkollegen.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung und diesem tollen Erfolg.

Weiterhin „Alle ins Gold“ und schöne Erfolge für Max und den SSV Hatzenbühl.

Sichtungsschießen vom 23.-25.04.2021 im Bundesleistungszentrum Kienbaum/Berlin – ein Erfahrungsbericht von Max Moulliet

Mitten in der Hallensaison erhielt ich ungefähr 5 Wochen vor dem Turnier eine Einladung am 1. Juniorencup für Recurvebogen auf dem bekannten Bundesleistungszentrum Kienbaum nahe Berlin teilzunehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich zwar fast täglich im Kraft-, Ausdauer- und auch Bogentraining, aber auf die Hallenentfernung von 18 Meter eingestellt. Und wie alle Schützen Corona bedingt im Training eingeschränkt, Landeskadertraining war seit Monaten nicht möglich. Schnell kamen zur Freude über die Einladung Hektik auf, beim Juniorencup musste ja alles passen. Mit Unterstützung meiner Vereinstrainer und Mannschaftskollegen musste der Bogen schnell auf die 60-Meter-Wettkampfdistanz umgestellt werden, neue Pfeile mussten her, da die alten nicht mehr passten, neue Sehnen mussten her und natürlich bei jedem Wetter auf die 60m-Wettkampfdistanz im Freien trainiert werden.

In der Woche vor dem Wettkampf fand noch ein Corona konformes Training mit den Landeskadertrainern statt, ein Corona Test musste beim Hausarzt gemacht werden und freitagvormittags ging es mit dem Auto endlich los Richtung Berlin. Landestrainer Michael Jeschur, Bogenschützin Justine-Sophie Morgenstern aus Schopp und ich. Am Bundesleistungszentrum Kienbaum angekommen, mussten wir zuerst die negativen Testergebnisse vorweisen um überhaupt das Gelände betreten zu dürfen. Nach einer kurzen Einweisung über die geltenden Regeln konnten wir unsere Zimmer beziehen und trafen uns zum Abendessen mit den anderen Teilnehmern, deren Trainern und Vertretern des Bundestrainerstabs.

Samstagmorgens nach dem Frühstück stellte jeder Teilnehmer selbst seine Bogenscheibe auf und richte sich „häuslich ein“, bevor mit einem freien Training gestartet wurde. In meiner Altersklasse konnte ich mich als Landeskadermitglied gegen Schützen aus den beiden höheren Kadern, dem Bundes-Nachwuchskader 1 und 2, durchsetzen. Mit Tipps von meinem Landestrainer instruiert ging es nach dem Mittagessen dann endlich los. Einschießen, Wettkampf und ein spannendes Finalschießen folgte. Kühle Temperaturen und Wind stellten alle Teilnehmer auf die Probe, die Ergebnisse lagen daher häufig hinter den Erwartungen der einzelnen Schützen. Trotz meines 1. Platzes am Ende des Tages war ich mit meinen Ergebnissen nicht ganz zufrieden, ich hatte mir mehr Ringe erhofft. Nach dem Abendessen trafen sich alle Teilnehmer nochmals und tauschten aktuelle Informationen aus.

Sonntagmorgens räumten wir vor dem Frühstück noch die Zimmer, bevor es bei ähnlich miesem Wetter wieder darum ging, möglichst viel der 72 Pfeile ins Gold zu schießen. Nach einem kurzen internen Motivationsgespräch der drei Pfälzer untereinander ging es wieder los, diesmal bei kaltem, windigem Nieselwetter. Nach einem spannenden Wettkampf und einem schwächeren zweiten Durchgang gelang es mir, durch mehr 10er Treffer auf die 60m Distanz den 1. Platz ringgleich zu behaupten und glücklich die Heimfahrt anzutreten.

Insgesamt war es ein tolles Wochenende auf einem super Sportgelände mit Konkurrenten auf hohem Niveau! Dies hat mir neben vielen (Wettkampf-) Erfahrungen die Möglichkeit gegeben, mich zu präsentieren und bestätigt mich darin, dass regelmäßiges, hartes Training sich auszahlt. Wichtig ist aber auch, Unterstützung und Rückhalt in einen Verein und bei Trainern zu haben. Danke euch allen.

Max Moulliet

zum Jahresausklang `20– Neustart `21

Auch der Sportschützenverein 1985 Hatzenbühl e.V. ist vom Lochdown betroffen. Wir werden uns an die Vorgaben von Bund und Ländern halten und unseren Sportbetrieb, bis auf weiteres ruhen lassen.

Ich bedanke mich hiermit bei allen Mitgliedern für die erbrachten Leistungen und die tolle Zusammenarbeit, die uns durch diese schwere Zeit bringt und enger zusammenrücken lassen.

Vielen Dank all unseren Gönnern, die uns durch Spenden oder andere Zuwendungen unterstützt haben.

Unsere traditionelle Weihnachtswanderung kann in diesem Jahr, aufgrund des Corona-Lockdown, leider nicht stattfinden.

Trotz Corona steht die Planung für 2021:

Die Jahresabschlussfeier incl. Königsschießen findet am Sonntag, 17. Jan 2021 ab 12 00 Uhr im Schützenhaus statt. Im Rahmen der Feier werden verdiente geehrt, Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht und natürlich die Gemeinschaft gepflegt. Das Leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Rückmeldung zur Teilnahme sowie zu Salat- und/ oder Kuchenspenden bitte, bis 08.01.2021, an den ersten Vorsitzenden.

Die Jahreshauptversammlung findet am Freitag, 19. Februar um 19 Uhr, im Schützenhaus statt.

Die Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgt mit der Einladung.

Ich wünsche Euch und Euren Liebsten gesunde und beschauliche Feiertage in Frieden. Kommt gut ins neue Jahr

Gut Schuß – alle ins Gold

Thomas Wünstel, OSM

Max Moulliet – „Meisterschütze 2020“ in der Jugend-Recurveklasse und damit Bester in Deutschland

Max Moulliet, Anfang 2020 super in Form, gigantische Ringzahlen, Spitzenplätze waren zu erwarten und dann? – dann kam das Virus: keine Wettkämpfe, lange kein Training. Eine verlorene Saison für unseren Topschützen?

Der „Meisterschütze 2020“-Wettkampf rettete wenigstens einen Teil der Saison. Was versteht man eigentlich unter dem „Meisterschützen 2020“?

Nach dem unter Hygieneauflagen der Trainingsbetrieb wieder möglich war, hat der DSB die Idee entwickelt, einen Online- Fernwettkampf mit einem abschließenden Final Wettkampf zu kreieren.

Am 26.9.2020 folgte in Wiesbaden das große Finale. Die jeweils vier besten Meisterschützen (ohne Nationalkader) einer Klasse in Druckluftwaffen, Flinte und Bogen konnten sich qualifizieren.

In der Jugendklasse Bogen hat sich Max Moulliet im Fernkampf mit 646 Ringen klar an die bundesweite Spitze geschossen und somit für die „Meisterschützen“ das Finale gesichert. Auf ging es nach Wiesbaden.

Die Finals im Bogen wurden im „Hit or Miss“ – Format mit 18 Pfeilen geschossen. Eine Passe mit je 3 Pfeilen. Dabei galten in den jeweiligen Klassen nur 10er als Treffer, was den Wettkampf gerade bei starkem Wind auf 60 Meter stark erschwerte. In den Halbfinals traf der Erstplatzierte der Qualifikation auf den Vierten. Der Zweite auf den Drittplatzierten.

Im Halbfinale traf Max Moulliet auf Justine Sophie Morgenstern vom SV Schopp, setzte sich mit 3:2 durch und zog somit ins Finale ein. Noah Pop vom SV Trier konnte sich gegen Jule Gay vom SV Karlsbad durchsetzen. Somit standen Noah Pop und Max Moulliet im Finale.

Im Finale wurden 18 Pfeile geschossen. Jede Passe wieder je drei Pfeile. In einem spannenden Match setzte sich Max Moulliet mit 6:2 Treffern durch und gewann somit den ersten Meisterschützentitel 2020 in der Jugendklasse.

Ein Riesenerfolg für unseren Jungschützen: bester jugendlicher Recurveschütze Deutschlands.

Herzlichen Glückwunsch

Begleitet wurde Max Moulliet von seinem Vater Tobias und seinem Trainer Horst Zahneißen.

Der Sportschützenverein Hatzenbühl beglückwünscht seinen „Meisterschützen“ Max Moulliet und ist überzeugt, dass weitere große Erfolge kommen.

Bogen-Kreispokal 2020 – trotz Corona durch Fernwettkampf ermöglicht

Im September wird „normal“ der Kreispokal der Bogenschützinnen und Bogenschützen auf die 30-Meter-Distanz ausgetragen. Diesmal war alles anders. Um trotz Corona den Wettkampf durchzuführen, ohne die Teilnehmer zu gefährden, wurde der Vergleich als Fernwettkampf ausgetragen. Bei der Siegerehrung auf dem Bogenplatz in Hatzenbühl wurden die folgenden Gewinner geehrt:

Recurve-Mannschaften:

  1. SSV Hatzenbühl mit Max Moulliet, Christian König, Thomas Höfer mit 1920 Ringen
  2. SSV Hatzenbühl mit Horst Zahneißen, Simon Höfer, Semih Wegmann mit 1818 Ringen
  3. SV Wörth mit Ingeborg Fried, Tina Freisinger, Markus Brunsch mit 1832 Ringen

Das beste Recurve-Ergebnis der Hatzenbühler Schützen schoss Max Moulliet mit 670 Ringen, gefolgt von Trainer Horst Zahneißen (655 Ringe) und Simon Höfer mit 651 Ringen.

Den Blankbogenwettbeweb gewann die Mannschaft vom SV Diana Jockgrim (1448 R.), bei den Compoundmannschaften gewann der BSV Kandel (2096 R.) den Pokal.

 

SSV Hatzenbühl freut sich über eine Spende der Sparkasse Germersheim-Kandel

150 gemeinnützige Vereine haben sich bei der Sparkasse Germersheim-Kandel für eine Spende beworben, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf gefolgt und haben für ihren Herzensverein online abgestimmt. Durch die Spenden der Sparkasse sollen die Folgen der Corona-Krise für die Vereine abgemindert werden, da viele Vereinsaktivitäten und damit viele feste Einnahmequellen ausgefallen sind.

Auch der Sportschützenverein Hatzenbühl hat sich beteiligt und durfte jetzt einen Scheck der Sparkasse in Höhe von

250,00

entgegen nehmen. Oberschützenmeister Thomas Wünstel bekam den Scheck überreicht und bedankte sich für die großzügige Spende.

Nur das Grün fehlt noch… große Fortschritte bei der Neuanlage des Bogensportplatzes vom SSV Hatzenbühl.

Mit einer gemeinsamen Aktion der Bogenschützen wurde der Platz zum Einsäen des begehrten „Grüns“ vorbereitet.

Nach wochenlanger harter Arbeit von der Planung, Verlegen von Rohren und natürlich vielen Ladungen Erde zum Auffüllen eines Walles mit schwerem Gerät konnten die Bogenschützen die letzten Handgriffe vor dem Einsäen des Rasens durchführen.

Unter Anweisung von Reimund Will, der „Cheforganisator“, Vorarbeiter, Arbeiter und Helfer in einer Person war und viele, vor allem „harte“ Stunden auf dem Platz verbracht hat, wurden die Steine heraus gelesen und abgefahren, so dass unser Platz jetzt das „Gesicht“ hat, das wir uns vorgestellt haben.

Viele Arbeitsstunden, auch Rückschläge, aber vor allem viel Engagement war von allen Verantwortlichen und Helfern notwendig, um so weit zu kommen.

Ein ganz großer Dank an die Unternehmen, die uns mit ihrem schweren Gerät und vielen, vielen Tonnen Erdanlieferungen dies überhaupt ermöglicht haben.

Dass der Platz nach dem Einsäen des Rasens für unseren Schießbetrieb vorerst nicht zur Verfügung steht ist natürlich ein „Wermutstropfen“, aber die Vorfreude überwiegt auf einen Schießplatz, auf dem wir auch Meisterschaften und Turniere durchführen können.

Jetzt noch säen und hoffen dass das „Grün“ wächst…

Bogenschützen steigen wieder ins Training im Freien ein

Die Bogenschützinnen und Bogenschützen des SSV Hatzenbühl haben das Training wieder aufgenommen.

Aushang wegen Corona

Für die Aktiven gilt folgender Aushang am Bogenschießstand:

Auf dem Bogenplatz ist der Mindestabstand von 2 m strikt einzuhalten.

Trainingszeiten:

Dienstag                                               16:30 – 19:00 Uhr

Donnerstag                                          16:30 – 19:00 Uhr

Samstag                                                        15:30 – 18:00 Uhr

Ablaufplan des Trainingsbetriebes der Bogenschützen:

Jeder Schütze hat sich in die Trainingsliste einzutragen und zu unterschreiben: Trainingsbeginn und Trainingsende (Nachvollziehbarkeit aller Teilnehmer)

Die Bogenscheiben müssen im Abstand von 2 Meter stehen (Scheiben fixieren). Pro Scheibe darf nur ein Schütze schießen.

Es muss während der Anwesenheit auf dem Bogenplatz ein Mindestabstand
von 2 m strikt eingehalten werden.

Das Schützenhaus muss geschlossen bleiben. Jeder Schütze ist eigenverantwortlich tätig. Der Trainer hat die Gesamtverantwortung.

Erstellt in Absprache mit Fr. Lutz, Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Jockgrim

Bei Rückfragen bitte an Rudi Wünstel wenden.

Rudi Wünstel, Schießleiter Bogen

Wichtige Info des SSV Hatzenbühl zur Corona-Situation

Für die Kugelschützinnen und Kugelschützen des SSV Hatzenbühl:

Aufgrund der Anordnung des Kreises Germersheim müssen Sportanlagen in Hallen geschlossen sein.

Es ist daher untersagt im Schützenhaus unseren Sport auszuüben!

Eine Freigabe unserer Einrichtung wird vom Vorstand bekannt gegeben, wenn sich die Situation ändert. Der Vorstand macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass bei Zuwiderhandlungen kein Versicherungsschutz besteht.

Für Interessierte an der Mietung unseres Vereinsheims für private Veranstaltungen:

Aufgrund der aktuellen Situation können momentan keine Aussagen bezüglich Vermietung/Terminierung unseres Vereinsheimes getroffen werden.

Wir bitten Sie, von Anfragen Abstand zu nehmen. Sobald eine Veränderung der Situation gegeben ist, werden wir hier auf unserer Homepage informieren.

Thomas Wünstel, Oberschützenmeister

Bettina Will, Schriftführerin und  Wirtschaftsbetrieb